Jörg Schönfeld erhält Bronzene Ehrennadel des NWJV
Bei den Judoka des Lüner SV gibt es erfreuliches zu vermelden: Der erste Vorsitzende Jörg Schönfeld erhielt am Rande des landesoffenen Turniers, das der LSV vor zwei Wochen mit 400 Teilnehmern ausrichtete, aus den Händen des Präsidenten des Nordrhein-Westfälischen Judoverbands Jörg Bräutigam die Bronzene Ehrennadel. Diese wird nur an besonders verdiente Judoka verliehen. Dazu muss man langjährig und ehrenamtlich bedeutende Verdienste im Judosport erworben haben. Dies ist bei Schönfeld absolut der Fall.
2005 begann er mit dem Judosport. Bereits 2008 wurde er Trainer und zweiter Vorsitzender des LSV. Den 1. Dan, also den schwarzen Gürtel, erlangte er 2010. Zwei Jahre später wurde er zum ersten Vorsitzenden des Lüner SV Judo gewählt und machte den Trainer B-Schein für Gewaltprävention und für Selbstverteidigung.
Bemerkenswert waren auch seine Kontakte zum Verband: Der Lüner lud von Zeit zu Zeit bedeutende Gasttrainer ein. So kam zum Beispiel 2012 der Präsident des Deutschen Judobunds Peter Frese nach Lünen. 2016 war Schönfeld dann Trainer von Tobias Pahnke, der Dritter der Deutschen Meisterschaft im Schwergewicht der Männer wurde. In seiner Trainerlaufbahn brachte er weitere Sportler bis zur Teilnahme an Deutschen Titelkämpfen. 2018 erwarb er den Trainer B-Schein.
Vorher schon, im Jahr 2015 zogen die Lüner Sportler unter seiner Leitung von der Halle der Osterfeldschule in die wesentlich größere Sporthalle an der Dammwiese. Dies war wichtig, um auch größere Wettkämpfe bis hin zur Westdeutschen Ebene ausrichten zu können.
2019 geschah etwas einmaliges in der Lüner Judogeschichte: Der LSVer erwarb als erster Lüner dieTrainer A-Lizenz Breitensport und darf sich seitdem Judolehrer nennen! Im darauffolgenden Jahr bestand er die Prüfung für den vierten Dan.
Der 56-jährige war auch mitverantwortlich dafür, dass der Lüner SV Judo 2021 zum ersten Mal ein DJB-Ranglistenturnier ausrichten durfte. Außerdem fanden in der Sporthalle in Lünen-Süd mehrmals die Westdeutsche Einzelmeisterschaft der U 21 und Westfalen-Einzeltitelkämpfe der U 13 statt. Uberhaupt gab es unter seiner Vereinsführung in Lünen zahlreiche Meisterschaften und Turniere. Auch als Landeskampfrichter war Schönfeld aktiv.
2023 war er maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Judoka innerhalb der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in ihr eigenes Dojo, das in Halle 4 liegt, umzogen. Dort haben die Kampfsportler großartige Trainingsbedingungen und können zum ersten Mal in ihrer Geschichte die Matten liegen lassen.


Seine Vereinskameraden und -kameradinnen sind überzeugt davon, dass er für das Vereinsleben unersetzlich ist. Alle waren stolz auf ihren „Chef“, als er jetzt vom Präsidenten des NWJV die bronzene Ehrennadel erhielt!